Barbara Haarmann
Barbara Haarmann leitet den Arbeitsbereich des Begleiteten Wohnens und der Sozialpädagogischen Familienhilfe

- Betreuung von Jugendlichen
Zusammen mit jungen Menschen durch "Dick und Dünn"
Ganz aktuell: Im Oktober 2010 eröffnen wir eine Mutter-Kind Wohngemeinschaft. Vier Mütter mit Kind können dort betreut werden. Nährere Auskunft erteilt Barbara Haarmann unter 040-401877-46.
Im Rahmen der ambulanten Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) betreuen wir Familien mit jüngeren Kindern in schwierigen Lebenssituationen.
Für Jugendliche und junge Volljährige im Alter zwischen sechzehn und einundzwanzig Jahren stellen wir Wohnungen zur Verfügung. Die jungen Menschen werden in Krisensituationen aufgenommen, manchmal direkt von der Straße oder wenn zu Hause gar nichts mehr geht. Alle haben "Brüche" in ihrem Leben, Stellen, an denen sie aus der Normalität herausgeraten sind: Eltern, die sie nicht haben wollen, ein verpaßter Ausbildungseinstieg, unübersehbare Schulden, der Beginn einer Drogenkarriere und vieles mehr, was aus der Bahn werfen kann.
In unseren Wohnungen, in die wir die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern aufnehmen, bieten wir ihnen den Raum, selbstständig aber begleitet Wohnung zu haben. Für alle bedeutet dieser Zustand eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation, da sie zuletzt entweder keinen Wohnraum und keine Begleitung erfahren haben oder zwar Wohnraum aber keine Unterstützung hatten, um mit ihrem Leben klarzukommen. Unsere Mitarbeiter/innen Barbara Haarmann, Ute Zimmermann und Henning Klahn stehen den Jugendlichen zur Seite, um mit ihnen Grundlagen für ein eigenständiges Leben einzuüben: Behördengänge, die Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle, die Bewältigung des Kummers um zerbrochene Beziehungen, Schuldenregulierung, Wohnungssuche und vieles mehr.
Auch nach der Zeit, in der die Jugendlichen in unseren Wohnungen gewohnt haben, begleitet unsere Mitarbeiterin sie weiter. Die ersten Schritte außerhalb des begleiteten Wohnens, wieder in eigenem Wohnraum, sind oft mit Unsicherheit verbunden. Darum bleiben wir "ambulant" erreichbar für weitere Hilfe, um zur vollen Selbstständigkeit zu helfen. Über die enge und kooperative Zusammenarbeit mit den Jugendämtern während der gesamten Phase sind wir sehr froh. Noch glücklicher macht uns, dass viele Jugendliche auch noch Jahre nach ihrer Zeit bei uns den Kontakt zu uns halten oder auch als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter uns in den unterschiedlichsten Zweigen unseres sozialen Engagements unterstützen.
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Verantwortlich: Barbara Haarmann, Dipl. Sozialpädagogin und Kriminologin


